Einsatzbild Scheunenbrand Escheln

Scheunenbrand in Escheln

Am gestrigen Sonntag nachmittag um 16:50 Uhr wurden die Löschzüge St. Hubert und Tönisberg zu einem gemeldeten Scheunenbrand nach Escheln gerufen. Die ausgelösten Sirenen wiesen schon auf die Dringlichkeit der Lage hin. An der Einsatzstelle wurde schnell klar, dass weitere Kräfte gebraucht werden würden. Daher musste Vollalarm für alle Einheiten der Wehr Kempen ausgelöst werden. Es zeigte sich nämlich, dass einen Scheune, in der Heu, Straße und landwirtschaftliche Geräte gelagert waren, in Vollbrand stand. Die beiden zunäcsht größten Gefahren boten sich dadurch, dass das Feuer auf einen benachbarten weiteren teil des Hofes übergreifen würde, oder einen auf der anderen Seite des Brandes liegenden Gastank beschädigen würde.

Mit einem Aufgebot von 105 Wehrleuten, die mit 18 Fahrzeugen an der Einsatzstelle waren, wurden sofort Riegelstellungen errichten um den Flammen Einhalt zu gebieten. Dabei musste das Löschwasser aus dem Hydrantennetz und einem Rohrbrunnen entnommen werden.

Sukzessive konnten die Flammen weiter zurückgedrängt werden und man konnte beginnen, die gelagerten Mengen von Heu und Stroh kontrolliert abbrennen zu lassen. Eine Spritzmachine musste zu dem Zweck aus der Scheunen entfernt werden.

So konnten nach und Nach einzelne Einheiten wieder abgezogen werden, sodass schließlich noch eine Brandwache an der Einsatzstelle verblieb. Diese konnte erst am Montag gegen 08:00 Uhr die Meldung „Feuer aus“ geben und den Einsatz beenden.

Eien leichte Verletzung eines Wehrmannes stellte sich bei Betrachtung durch den Arzt als harmlos heraus und braucht nicht weiter behandelt zu werden.

Noch während der Maßnahmen an der Einsatzstelle konnte die ermittelnde Kriminalpolizei mitteilen, das 4 Jugendliche unter dringendem Verdacht stehen, an der Entstehung des Brandes maßgeblich beteiligt gewesen zu sein. So ist dieser Einsatz mit einer Einsatzzeit von etwa 15 Stunden leider wohl auf Brandstiftung zurückzuführen.

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